Institut AMPU-VITA e.V.

Gemeinnütziges Institut für Amputations-Prävention und Integration e.V.

Neuer Auftritt

alte-seiteWillkommen auf der neuen Ampu-Vita Homepage

Wir möchten Sie auf der neuen Ampu-Vita Homepage herzlich begrüssen
und uns von unserem alten Auftritt verabschieden.

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falls nicht, so können Sie einfach mit uns Kontakt aufnehmen, wir helfen gerne.

Ihr Ampu-Vita Team

Sondertermine 2014

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Sonder-Termine-2014

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

Koehlers-und-AndreaNur einmal im Leben hat man als Bürger die Möglichkeit zum traditionellen Neujahrsempfang des Bundespräsidenten eingeladen zu werden. Und diese Einladung ist nicht selbstverständlich. Der Bürger muss sich um das Gemeinwohl der Bundesrepublik Deutschland besonders verdient gemacht haben.

60 Bürgerinnen und Bürger waren in diesem Jahr aus ganz Deutschland eingeladen. Unter ihnen Andrea Vogt-Bolm aus Hamburg, die „Ende 2005 einen Verein gründete, der Anlauf- und Beratungsstelle ist für Menschen, die von Amputation betroffen sind. Darüber hinaus betreut sie Menschen mit Fehlbildungen, unterstützt betroffene Kinder und deren Angehörige“ – so stand es im offiziellen Protokoll des Bundespräsidialamtes.

Nach strengen Regeln erfolgte das Defilee im Langhanssaal des Schlosses. Insgesamt 310 mal mussten der Bundespräsident und seine Frau Eva Luise Hände schütteln: 250 Spitzenvertreter aus Politik (unter ihnen das gesamte Regierungskabinett, inklusive Angela Merkel), Kirchen, Gewerkschaften und der Wirtschaft waren anwesend.

Aber was für die Spitzenvertreter beinahe Routine ist, ist für einen geladenen Bürger eine besondere Auszeichnung und Anerkennung. „Was hat Ihnen besonders gefallen an diesem Tag?“, wurde Andrea Vogt-Bolm von vielen Menschen gefragt.

Die Antwort: „Die Frage ist nicht schwer zu beantworten. Natürlich war es eine große Ehre beim traditionellen Neujahrsempfang dabei zu sein. Aber viel wichtiger und beeindruckender war für mich die Erfahrung, dass ich es beim Herrn Bundespräsidenten und seiner Frau in erster Linie mit Menschen zu tun hatte. Menschen, die sich dafür interessieren, welche Arbeit die geladenen Bürger machen, wie sie dazu kamen und was sie bewegt. Das hat mich besonders berührt. Als seine direkte Tischnachbarin beim anschließenden Essen habe ich weitere sehr angenehme und sympathische Seiten des Herrn Bundespräsidenten kennenlernen dürfen – darauf bin ich besonders stolz!“

Land der Ideen

Am 22. November 2008 feierte der ehemalige Amputierten e. V. Nord – nun unter dem neuen Namen „gemeinnütziges Institut AMPU VITA e. V.“ – mit Herrn Bundesminister Olaf Scholz und zahlreichen Gästen aus Medizin, Sozialbereichen, Psychologie, Wirtschaft, Recht, Beratung, Stiftungswesen, Forschung und Lehre sowie vielen Förderern und Mitgliedern die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2008“.

Der Amputierten e. V. Nord ist ein „Ausgezeichneter Ort 2008“.
Am 22. November 2008 feierte der ehemalige Amputierten e. V. Nord – nun unter dem neuen Namen „gemeinnütziges Institut AMPU VITA e. V.“ – mit Herrn Bundesminister Olaf Scholz und zahlreichen Gästen aus Medizin, Sozialbereichen, Psychologie, Wirtschaft, Recht, Beratung, Stiftungswesen, Forschung und Lehre sowie vielen Förderern und Mitgliedern die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2008“.

Land-der-Ideen-2von links:
Prof. Matthias Augustin, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
Christa Münch, Vorstandsvorsitzende AMPU VITA e. V.
Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales
Andrea Vogt-Bolm, Leiterin Beratungseinrichtung AMPU VITA e. V.
Dr. Wolfgang Tigges, Asklepios Westklinikum Hamburg
Dr. Claus Schneider, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
Uwe Einemann, Vorstand AMPU VITA e. V.
Stefan Knoll, Vorsitzender der Geschäftsleitung Deutsche Bank Hamburg und Schleswig-Holstein

Land-der-Ideen-3Bundesminister Olaf Scholz sagte in seiner Festrede:
„Wir wollen Bürgerinnen und Bürger befähigen, ihr Leben zu bewältigen und ihre Rechte deutlich und engagiert wahrzunehmen. Niemand darf auf unüberwindbare Hürden stoßen. Die Arbeit des „Amputierten e. V. Nord“ hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. Ich freue mich, dass diese wertvolle und erfolgreiche Arbeit nun als „AMPU VITA e. V.“ weitergeführt und intensiviert wird.“

Stefan Knoll, Vorsitzender der Geschäftsleitung Deutsche Bank, Hamburg und Schleswig-Holstein, betonte ganz besonders die hervorragende Arbeit des Ampu Vita e. V. für die Integration von Kindern mit Amputation, Gliedmaßen-fehlbildungen oder Bewegungseinschränkungen. Renommierte Vertreter aus der Medizin wiesen ganz besonders auf die wichtige Aufgabe hin, die durch den gemeinnützigen Verein für Menschen mit Amputationen geleistet wird.

Hervorragende beratende Begleitung durch A. Vogt-Bolm.
Land-der-Ideen-A-Vogt-BolmIhre Beratung und Begleitung beginnt oft bereits VOR einer Amputation und wird den gesamten Rehaverlauf über mit allen am Reha-Prozess Beteiligten eng abgestimmt, koordiniert und organisiert. In Ihrer Rede sagte Andrea Vogt-Bolm: „Viele von Ihnen haben uns in den drei Jahren unseres Bestehens auf dem Weg begleitet, unterstützt, mit uns zusammengearbeitet und uns gefördert. Dafür möchten wir Ihnen recht herzlich danken und mit Ihnen aus besonderem Anlass feiern. Wir sind stolz und freuen uns, in so kurzer Zeit so viel bewegt zu haben!“

Am Ende ihrer Rede, die oft von Applaus und Jubelrufen untermalt wurde, verkündete Andrea Vogt-Bolm einen weiteren ganz besonderen Erfolg: Mit dem Projekt „AMPU-LOTSEN“ wird der gemeinnützige Verein im Jahr 2009 erneut für sein hervorragendes Engagement ausgezeichnet. „Diese erneute Auszeichnung, die wir im November 2009 erhalten, zeigt, dass der Weg auf dem wir uns befinden, richtig ist. Endlich werden die Schwierigkeiten und Problemen wahrgenommen, mit denen Menschen mit Amputationen zu kämpfen haben. Wir helfen, den Weg in ein neues Leben zu gehen!

Personelle Kapazitäten werden immer geringer.
In ihren Reden betonten unsere drei Festredner die bedeutende Rolle der Begleitung Amputierter bereits vor dem Eingriff bis wieder in das Leben. „Die Unterstützung des gemeinnützigen Institut AMPU VITA e. V. (ehemals Amputierten e. V. Nord) setzt da an, wo unsere Möglichkeiten aufhören, weil personelle Kapazitäten immer geringer werden und im Klinikalltag wenig Zeit für ausführliche Gespräche ist!“

Kunst, Kultur und Unterhaltung

Fünf Kunstwerke, die die Stationen des Rehaverlaufs nach Amputation verdeutlichen. Studenten der Kunstakademie Hamburg hatten sich intensiv mit dem Thema Amputation auseinander-gesetzt und diese Bilder gestaltet.

Herr Stefan Knoll, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Bank Hamburg und Schleswig-Holstein, ersteigerte diese künstlerische Umsetzung der Lebensabschnitte. Der Erlös kam zu gleichen Teilen dem Studienfond der Kunstakademie sowie dem gemeinnützige Institut AMPU VITA e. V. (ehemals Amputierten e. V. Nord) zugute.

In einer sehr bewegenden Theater-Szene stellten Tatjana und Christiane die Stationen dar, die ein Mensch durchlaufen muss, der von einer Amputation betroffen ist. Eine Vorführung die mit sehr viel Beifall honoriert wurde.
Land-der-Ideen-Urkunde

Ort im Land der Ideen

OrtderIdeen01Am 23. Mai 2008 erhielten Christa Münch, Vorstandsvorsitzende, und Andrea Vogt-Bolm, Leiterin der Beratungseinrichtung des gemein-nützige Institut AMPU VITA e. V. (ehemals Amputierten e. V. Nord) die Urkunde „Ort im Land der Ideen“ von Herrn Mike Röseler (Deutsche Bank) überreicht. Dieses war der erste Höhepunkt der Auszeichnung. Die Ehrenurkunde wurde persönlich unterzeichnet von Bundespräsident Horst Köhler und würdigt besonders unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

In der Pressemitteilung der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hieß es: „70.000 Amputationen werden jedes Jahr in Deutschland durchgeführt – hinter dieser Zahl stehen Schicksale, Ängste, Isolation und Verzweiflung, aber auch wieder gewonnene Lebensfreude. Denn seit zwei Jahren können Amputierte oder von Amputation bedrohte Menschen im gemeinnützige Institut AMPU VITA e. V. (ehemals Amputierten e. V. Nord) Beratung, Begleitung, Trost und Hilfe finden.

Der Verein unterstützt und optimiert den kompletten Rehabilitations-Prozess, arbeitet mit den Betroffenen und am Rehaprozess Beteiligten an realistischen Zielen und sorgt für die reibungslose Wiederaufnahme des „normalen Lebens“. Kern der Unterstützung ist die speziell auf Amputationen ausgerichtete Lebenshilfe. Neben einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch in verschiedenen Gruppen, finden auch spezielle Sportangebote und Mobilitätstrainings sowie unterschiedliche Kurse und Seminare im Programm des Vereins statt. Darüber hinaus gibt es für Kinder die AmpuKids. „Ich bin anders, aber stark!“ ist das Motto dieser Initiative für junge Patienten. Das Ziel der Begleitung ist, gerade bei den Jüngsten Hemmungen abzubauen und das Selbstbewusstsein trotz Handicap zu stärken!“